Die 8 besten KI-Videoplattformen für Mitarbeiterschulungen und L&D
Das Wichtigste in Kürze
- Wer Schulungsvideos mit KI erstellen und dabei Unternehmenswissen direkt in den Lernprozess einbinden möchte, findet mit D-ID eine besonders starke Kombination aus mehrsprachiger Videoerstellung und dialogfähigen KI-Agents.
- simpleshow eignet sich besonders gut, wenn komplexes oder umfangreiches Ausgangsmaterial verständlich aufbereitet und auf die wesentlichen Aussagen reduziert werden soll.
- Videos aus Präsentationen, PDFs oder anderen Dokumenten zu erstellen, ist inzwischen bei allen acht Plattformen möglich und damit kaum noch ein echtes Unterscheidungsmerkmal.
- Auch SCORM allein hilft bei der Auswahl nur begrenzt: Sechs der acht Anbieter unterstützen den Standard. Entscheidend ist, welche Version angeboten wird, in welchem Tarif sie enthalten ist und welche Daten sich im LMS auswerten lassen.
- Die größten Unterschiede zeigen sich bei der Interaktivität. Quizze und Verzweigungen geben einen festen Lernpfad vor. Dialogfähige Avatare ermöglichen dagegen freie Fragen und realistischere Übungssituationen.
Wer 2026 Schulungsvideos mit KI erstellen möchte, hat eine große Auswahl: D-ID, simpleshow, Colossyan, AI Studios, elai.io, Vyond, Synthesia und HeyGen gehören zu den stärksten Plattformen für L&D-Teams.
In unserem Vergleich liegt D-ID vorn. Die Plattform erstellt Avatar-Videos in mehr als 120 Sprachen und geht mit den D-ID Agents einen Schritt weiter: Mitarbeitende können Fragen stellen und erhalten Antworten auf Basis der freigegebenen Unternehmensinhalte.
Die Unterschiede zwischen den Plattformen liegen allerdings nicht mehr nur bei Avataren oder der Videoqualität. Dokumente, Präsentationen oder URLs in einen ersten Videoentwurf umzuwandeln, gehört inzwischen bei fast allen Anbietern zum Standard. Auch SCORM-Unterstützung ist weit verbreitet.
Wichtiger wird deshalb die Frage, wie gut sich Inhalte lokalisieren und ins eigene Lernsystem einbinden lassen – und ob Lernende ein Video nur ansehen oder tatsächlich damit interagieren können.
Alle Angaben in diesem Vergleich wurden im August 2026 auf den jeweiligen Herstellerseiten geprüft.
Warum L&D-Teams jetzt Schulungsvideos mit KI erstellen
Klassisch produzierte Trainingsvideos sind vergleichsweise aufwendig zu aktualisieren. Ändert sich eine Richtlinie, ein Prozess oder ein Produkt, müssen häufig Teile des Videos neu aufgenommen und geschnitten werden.
Bei KI-generierten Schulungsvideos genügt es dagegen oft, das Skript anzupassen und das Video neu zu erstellen. Dieselbe Lektion lässt sich zudem deutlich einfacher in mehreren Sprachen ausspielen.
Gleichzeitig steigt der Bedarf an kontinuierlicher Weiterbildung. Im LinkedIn Workplace Learning Report geben 91 % der L&D-Fachleute an, dass kontinuierliches Lernen wichtiger denn je für den beruflichen Erfolg ist. 71 % testen KI bereits oder integrieren sie in ihre Arbeit.
Schulungsvideos werden dadurch weniger zu einzelnen Produktionsprojekten und stärker zu Inhalten, die regelmäßig erstellt, aktualisiert und lokalisiert werden.
Worauf es bei der Plattformwahl ankommt
Wer Schulungsvideos mit KI erstellen möchte, sollte nicht einfach die Plattform mit den meisten Avataren oder Vorlagen wählen. Entscheidend ist, was das eigene Trainingsprogramm tatsächlich braucht.
Sechs Kriterien sind besonders relevant:
- Avatar-Qualität und eigene Avatare: Können Unternehmen eigene Trainerinnen, Trainer oder Markenfiguren als Avatar erstellen? Und wie aufwendig ist die Erstellung? Besonders niedrig ist die Einstiegshürde, wenn bereits ein einzelnes Foto ausreicht.
- Sprachunterstützung: Wichtig ist nicht nur die Zahl der angebotenen Sprachen. Für internationale Teams zählt vor allem, wie einfach ein bestehendes Video übersetzt, vertont und lippensynchron für verschiedene Märkte angepasst werden kann.
- Vorhandene Inhalte nutzen: Schulungsmaterial liegt häufig bereits als Präsentation, PDF, Dokument oder Wiki vor. Gute Plattformen können diese Inhalte direkt verarbeiten, statt jedes Video bei null beginnen zu lassen.
- LMS-Integration: Wenn Lernfortschritt und Abschlüsse im Learning Management System erfasst werden sollen, sind Standards wie SCORM oder xAPI besonders wichtig.
- Interaktive Funktionen: Quizze und Verzweigungen können Lernende aktiv einbinden. Noch weiter gehen dialogfähige KI-Avatare, mit denen sich Fragen, Übungen oder Gesprächssituationen direkt im Training umsetzen lassen.
- Governance und Sicherheit: Gerade bei internen, sensiblen oder regulierten Schulungsinhalten spielen Zertifizierungen, Datenschutz und Zugriffsrechte eine wichtige Rolle.
Einen stärker didaktischen Blick auf die Auswahl bietet außerdem unser Überblick über Software für Lernvideos (Englisch).
Die 8 besten Plattformen, um Schulungsvideos mit KI zu erstellen
Für diesen Vergleich haben wir die Plattformen anhand der sechs genannten Kriterien betrachtet. Besonders stark gewichtet wurden Funktionen für Schulungen, internationale Nutzung und Interaktivität.
Die Angaben zu den sieben ursprünglichen Plattformen wurden am 12. August 2026 auf den jeweiligen Herstellerseiten geprüft, die Angaben zu simpleshow am 14. August 2026.
D-ID und simpleshow führen unsere Auswahl an. Die weiteren Anbieter folgen danach, wie vollständig sie typische Anforderungen von L&D-Teams abdecken.
1. D-ID
D-ID kombiniert ein Selfservice-Studio für Avatar-Schulungsvideos mit dialogfähigen KI-Agents.
Damit lassen sich nicht nur klassische Trainingsvideos erstellen. Mitarbeitende können während des Lernens auch Fragen stellen und Antworten auf Basis freigegebener Unternehmensinhalte erhalten.
- Präsentierte Videos aus Text in mehr als 120 Sprachen mit realistischen, ausdrucksstarken Avataren.
- Eigene Avatare lassen sich aus einem Foto oder Video erstellen. Voice Cloning wird ebenfalls unterstützt.
- D-ID Agents greifen per Retrieval Augmented Generation auf eigene Dokumente zu und erreichen laut D-ID eine Genauigkeit von über 90 % bei dokumentierten Reaktionszeiten von unter zwei Sekunden.
- Das Video Studio erstellt Videos aus Skripten, Briefings, Präsentationen und Dokumenten. Über die API lässt sich die Videoerstellung zudem automatisieren und in bestehende Systeme einbinden.
- Mit Agentic Video können bestehende Videos interaktiv werden. Zuschauerinnen und Zuschauer stellen ihre Fragen direkt während des Videos.
- Für Unternehmen bietet D-ID unter anderem Zertifizierungen nach SOC 2, ISO 27001, ISO 27017, ISO 27018 und ISO 42001 sowie DSGVO-Konformität.
2. simpleshow
simpleshow gehört inzwischen zu D-ID und setzt bei Training und L&D stärker auf Erklären als auf Präsentieren.
Das ist besonders hilfreich, wenn umfangreiche oder komplizierte Inhalte zunächst vereinfacht werden müssen. Statt lediglich ein vorhandenes Skript von einem Avatar sprechen zu lassen, unterstützt simpleshow dabei, aus dem Ausgangsmaterial eine verständliche Geschichte zu entwickeln.
- Der Simplifier verarbeitet eingefügten Text oder hochgeladene Dateien, erkennt die wichtigsten Aussagen und erstellt daraus ein kompakteres Erklärskript.
- Der Story Generator erstellt aus wenigen Angaben einen Skriptentwurf. simpleshow gibt an, dass sich die Videoerstellung damit um 85 % beschleunigen lässt.
- Videos können als animiertes Erklärvideo, mit KI-Avatar oder in einem vollständig individuellen Stil umgesetzt werden.
- Interaktive Kurse können Quizfragen enthalten. Ergebnisse lassen sich direkt an das Learning Management System übermitteln, inklusive Feedback für die Lernenden.
- Skripte können in mehr als 20 unterstützten Sprachen erstellt werden. Bestehende Videos lassen sich in bis zu 20 Sprachen übersetzen, wobei die Originalstimme nachgebildet werden kann.
3. Colossyan
Colossyan richtet sich besonders stark an Learning-&-Development-Teams und verbindet KI-Videoerstellung mit Funktionen für strukturierte Lerninhalte.
- Mehr als 300 Stock- und Custom-Avatare.
- Videoerstellung in mehr als 100 Sprachen.
- PDFs, PowerPoint-Präsentationen und URLs können in bearbeitbare Videos umgewandelt werden.
- Interaktive Videos mit Quizfragen und verzweigten Szenarien.
- Unterstützung für SCORM 1.2 sowohl für Videos als auch für Colossyan Learn.
- Bewertung von 4,6 auf G2 bei mehr als 480 Reviews. In veröffentlichten Kundenergebnissen nennt Colossyan unter anderem 80 % geringere Videoproduktionskosten bei Sonesta.
4. AI Studios
AI Studios, früher DeepBrain AI, fällt vor allem durch die große Auswahl an Avataren, Sprachen und Vorlagen auf. Dazu kommen umfangreiche Funktionen für die Einbindung in Lernsysteme.
- Mehr als 2.000 KI-Avatare.
- Über 150 Sprachen und mehr als 7.000 Vorlagen.
- Docs-to-Video verarbeitet PowerPoint-, PDF- und Word-Dateien und erstellt daraus Videoentwürfe.
- Unterstützung für SCORM 1.2, SCORM 2004 und xAPI.
- Interaktive Quizze und Verzweigungen.
- Ein Course Builder ermöglicht den Aufbau strukturierter Lernprogramme.
5. elai.io
elai.io deckt viele zentrale Anforderungen an KI-gestützte Trainingsvideos ab und konzentriert sich dabei auf einen vergleichsweise schlanken Workflow.
- Mehr als 80 KI-Avatare, darunter auch eigene Avatare.
- Über 75 Sprachen und mehr als 450 Akzente.
- Voice Cloning in 28 Sprachen.
- PowerPoint-Dateien lassen sich hochladen und direkt in Videofolien umwandeln.
- Bestehende Inhalte können mit einem Klick übersetzt werden.
- Interaktive Videos, Avatar-Dialogszenarien und Bildschirmaufnahmen erweitern die Einsatzmöglichkeiten für Schulungen.
6. Vyond
Vyond unterscheidet sich von vielen anderen Plattformen durch seinen starken Fokus auf animierte Figuren und Szenen. Das kann besonders bei Prozess-, Software- oder Systemschulungen sinnvoll sein, bei denen ein fotorealistischer Präsentator nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen muss.
- Vyond Go erstellt aus einer Idee, einem Dokument oder einer URL ein Skript und einen Videoentwurf.
- Eine umfangreiche Vorlagenbibliothek bietet Figuren, Umgebungen und Requisiten für E-Learning, Präsentationen und Storytelling.
- Zusätzlich stehen KI-Avatare, Text-to-Video, Videoübersetzung und Bildschirmaufnahmen zur Verfügung.
- Nach Angaben des Unternehmens nutzen 65 % der Fortune-500-Unternehmen Vyond.
7. Synthesia
Synthesia gehört zu den etabliertesten Enterprise-Plattformen für KI-Videos und bietet einen großen Funktionsumfang für internationale und stärker regulierte Organisationen.
- Mehr als 240 Stock-Avatare und über 1.000 KI-Stimmen.
- Videoerstellung und Übersetzung in mehr als 160 Sprachen.
- Der AI Video Assistant erstellt aus Dokumenten und Links erste Videoentwürfe.
- Ein KI-Screenrecorder mit Transkription eignet sich unter anderem für Software-Schulungen.
- SCORM-Export für Learning Management Systems sowie Auswertungen zu Views, Absprüngen und Abschlussquoten im Enterprise-Tarif.
- Interaktive Funktionen einschließlich Roleplay Sessions für Übungsszenarien.
- SOC 2 Type II, ISO 42001 und DSGVO-Konformität.
- Laut Synthesia nutzen mehr als 90 % der Fortune-100-Unternehmen die Plattform.
8. HeyGen
HeyGen ist stark im Marketingvideo-Bereich vertreten, kann aber besonders für international arbeitende Trainingsteams interessant sein. Eine der größten Stärken ist die umfangreiche Videoübersetzung.
- Mehr als 1.100 realistische Avatare.
- Eigene Avatare lassen sich aus einem einzelnen Bild oder einem Video erstellen.
- Videoübersetzung in mehr als 175 Sprachen und Dialekte – die höchste ausgewiesene Zahl in diesem Vergleich.
- PowerPoint- und PDF-Dateien können als Grundlage für folienbasierte Videos genutzt werden.
- Eine API ermöglicht die automatisierte Videoerstellung. Nach Angaben von HeyGen arbeiten mehr als eine Million Entwickler mit der Plattform.
- Interaktive Echtzeit-Avatare werden über LiveAvatar angeboten, eine separate Plattform von HeyGen mit eigenen Tarifen.
Die 8 Plattformen im Vergleich
Für alle, die Schulungsvideos mit KI erstellen und schnell eine Vorauswahl treffen möchten, zeigt die Tabelle die wichtigsten Unterschiede:
| Plattform | Avatare | Sprachen | Video aus Dokumenten | Besondere Stärke für Training |
|---|---|---|---|---|
| D-ID | Ausdrucksstarke Avatare, eigener Avatar aus Foto oder Video | 120+ | Video Studio, PowerPoint-Plugin, API | Dialogfähige Agents, die auf Basis eigener Inhalte antworten |
| simpleshow | KI-Avatare und animierte Illustrationen | 20+ Skriptsprachen, Übersetzung in bis zu 20 Sprachen | Text oder Datei per Content-to-Video | Komplexe Inhalte verständlich aufbereiten, Quizergebnisse ans LMS |
| Colossyan | 300+ | 100+ | PDF, PPT, URL | Colossyan Learn und SCORM 1.2 |
| AI Studios | 2.000+ | 150+ | PPT, PDF, Word | SCORM 1.2, SCORM 2004 und xAPI |
| elai.io | 80+ | 75+, 450+ Akzente | PPTX-Import | Ein-Klick-Übersetzung und Avatar-Dialoge |
| Vyond | Animierte Figuren und KI-Avatare | Direkte Übersetzung, keine konkrete Zahl angegeben | Idee, Dokument oder URL über Vyond Go | Animierte Szenarien und Prozessschulungen |
| Synthesia | 240+ | 160+ | AI Video Assistant für Dokumente und Links | SCORM, Roleplay Sessions und Enterprise-Funktionen |
| HeyGen | 1.100+ | 175+ bei Videoübersetzung | PowerPoint- und PDF-Import | Umfangreiche Übersetzung bis auf Dialektebene |
Welche Plattform passt zu welcher Trainingsstrategie?
Ein Ranking allein reicht für die Entscheidung nicht aus. Welche Plattform am besten passt, hängt stark vom jeweiligen Trainingsprogramm ab.
Für ein Compliance-Training, das Mitarbeitende in 40 Ländern in ihrer jeweiligen Sprache erreichen soll, sind Übersetzungsmöglichkeiten und LMS-Anbindung besonders wichtig. Hier kommen vor allem Plattformen mit sehr großer Sprachabdeckung und SCORM-Unterstützung infrage.
Im Sales Enablement spielt dagegen das aktive Üben eine größere Rolle. Dialogfähige Lösungen wie die D-ID Agents können hier interessant sein, weil Mitarbeitende Fragen stellen oder Gesprächssituationen trainieren können.
Onboarding liegt oft dazwischen: Neue Mitarbeitende benötigen zunächst klar strukturierte Informationen, profitieren aber gleichzeitig davon, bei offenen Fragen direkt nachhaken zu können. Wie sich KI-Videos dafür einsetzen lassen, zeigt unser Leitfaden zu KI-Trainingsvideos im Onboarding (Englisch). Wer Selbstlernkurse entwickelt, findet außerdem weitere Informationen zum Einsatz von KI-Avataren im E-Learning (Englisch).
Auch die Häufigkeit von Änderungen sollte in die Entscheidung einfließen. Müssen Schulungsinhalte regelmäßig aktualisiert werden, sind ein guter Dokument-Import und eine schnelle Bearbeitung oft wichtiger als die Größe der Avatar-Bibliothek. Je einfacher vorhandene Präsentationen oder Dokumente übernommen werden können, desto weniger manueller Aufwand entsteht bei jeder Aktualisierung.
Nächste Schritte
Am besten lässt sich eine Plattform mit einem echten Anwendungsfall beurteilen. Nehmen Sie dafür eine Schulung, die bereits existiert, und testen Sie, wie gut sich das vorhandene Material importieren, bearbeiten und in das gewünschte Format bringen lässt.
Achten Sie dabei nicht nur auf das fertige Video. Prüfen Sie auch, wie schnell Änderungen möglich sind, wie die Übersetzung funktioniert, welche Daten ins LMS übertragen werden können und welche Möglichkeiten Lernende zur Interaktion haben.
Wenn Sie selbst Schulungsvideos mit KI erstellen möchten, können Sie kostenlos im D-ID Studio starten. Für Fragen zu Agents, eigenen Avataren oder einem Enterprise-Rollout können Sie auch direkt mit dem D-ID-Team sprechen.
Häufige Fragen
Mit welcher Plattform lassen sich Schulungsvideos mit KI am besten erstellen?
Für viele L&D-Teams ist D-ID eine besonders starke Wahl, wenn neben der Videoerstellung auch Interaktivität wichtig ist. Die Plattform erstellt präsentierte Lektionen in über 120 Sprachen und ermöglicht mit den D-ID Agents Rückfragen auf Basis freigegebener Dokumente. simpleshow eignet sich besonders für die verständliche Aufbereitung komplexer Inhalte, während Colossyan und AI Studios starke Funktionen für LMS- und SCORM-basierte Programme bieten.
Können KI-Schulungsvideos aktualisiert werden, wenn sich eine Richtlinie ändert?
Ja. Das ist einer der größten praktischen Vorteile gegenüber klassisch gedrehten Videos. Das Skript lässt sich anpassen und anschließend mit demselben Avatar neu erstellen. Bei Plattformen mit Dokument-Import kann häufig sogar die aktualisierte Quelldatei als Grundlage für eine neue Version dienen.
Unterstützen KI-Videoplattformen mehrere Sprachen?
Ja, allerdings gibt es deutliche Unterschiede beim Umfang. D-ID unterstützt mehr als 120 Sprachen, simpleshow Skripte in mehr als 20 Sprachen und Übersetzungen in bis zu 20, AI Studios über 150 und Synthesia mehr als 160. HeyGen gibt für seine Videoübersetzung mehr als 175 Sprachen und Dialekte an. Viele Plattformen können außerdem bereits bestehende Videos übersetzen.
Worin unterscheiden sich interaktives Video und dialogfähige KI im Training?
Interaktive Videos arbeiten meist mit vorher festgelegten Elementen wie Quizfragen, Buttons, Umfragen oder Verzweigungen. Dialogfähige KI kann dagegen auf frei formulierte Fragen reagieren. Wird sie mit freigegebenen Unternehmensinhalten verbunden, kann sie ihre Antworten gezielt auf diese Informationen stützen. Für Teams, die Schulungsvideos mit KI erstellen, ermöglicht das deutlich offenere Lern- und Übungssituationen.
Sind KI-generierte Schulungsvideos so wirksam wie klassisch produzierte Videos?
Das hängt stärker von der Qualität des Trainings als von der Produktionstechnik ab. KI-Videos bieten klare Vorteile, wenn Inhalte häufig aktualisiert oder in mehreren Sprachen benötigt werden. Für den Lernerfolg bleiben jedoch Aufbau, Verständlichkeit, Übung und didaktische Qualität entscheidend. Klassisch gedrehte Videos können weiterhin sinnvoll sein, wenn Authentizität oder emotionales Storytelling besonders wichtig sind.
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